Das Gottesbild der (kath.) Kirchen

Die kirchlichen Institutionen stellen ein Gottesbild da, was so nicht stimmt. Sie arbeiten mit Schuld, Sünde und Sühne und mit der Angst. Als die Menschen in ihrem Bewusstsein noch nicht so weit waren, zu erkennen, dass ihnen die Kirchenvertreter etwas vormachen, konnten sie mit Angst und Feuer die Menschen an sich binden. Das Evangelium wurde gefälscht und vieles, wenn nicht das meiste in der Bibel ebenfalls. Es kommt nicht darauf an, wie groß und wertvoll eine Kirche oder andere Gotteshäuser gebaut wurden oder werden und ob in prächtige Gewänder gekleidete Selbstdarsteller etwas wie „Gott verzeiht uns unsere Unzulänglichkeiten“ predigen (so ein Unsinn, wie soll der Mensch, der nach Gottes Abbild geschaffen worden ist, überhaupt unzulänglich sein??), nein, es kommt darauf an, was gepredigt wird.

Jesus hat gesagt, dass er dort ist, wo sich Menschen in seinem Namen treffen. Und nicht nur dort. „Brich ein Stück Holz und ich bin bei dir, hebe einen Stein auf und du findest mich!“

Diese Worte sind maßgeblich, denn die Kirche zeigt den Menschen immer noch Schuld. Die Schuld, Jesus ans Kreuz geschlagen zu haben, finden wir über jedem Altar, wo er uns in seinem Leiden am Kreuz gezeigt wird. Nein, in Wirklichkeit ist seine Botschaft, dass wir unser Herz öffnen sollen. Liebe ist das Zauberwort. Liebe bringt Vertrauen, Liebe bringt Zuversicht, Liebe bringt Frieden – innerlich und äußerlich!

Und dies wird uns manchmal sogar in der Kirche gezeigt, wie z. B. in Papenburg. Dort im Seitenflügel steht eine Statue von Jesus, die eigentlich dort über den Altar gehört. Sie zeigt, dass wir die Ketten, die unsere Herzen umschließen, sprengen sollen. Darin liegt unsere Liebe und unser Frieden. Danke!

P:S. Das Kreuz in seiner ursprünglichen Form (über dem Herzen) hat nichts mit dem Tötungsgerät aus der Antike zu tun.

 

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